Nachhaltiger Genuss, der auch Fleischesser überzeugt: unser neuer PLANTBULLAR

Wir bei IKEA wissen, dass auch kleine Dinge viel verändern können. Deshalb stellen wir unseren neuen PLANTBULLAR vor: Er sieht aus wie unsere klassischen Fleischbällchen, schmeckt genauso gut und hat denselben saftigen Biss – aber seine Klimabilanz liegt im direkten Vergleich bei nur vier Prozent. Es geht also genauso lecker – und gleichzeitig nachhaltiger und smarter.

 

Zahlen und Fakten

Umweltauswirkungen zu berechnen und zu messen, ist komplex, und die Fachbegriffe sind manchmal verwirrend. Der oft zitierte CO2-Fußabdruck bezieht sich auf den Gesamtbetrag der Treibhaus­gase, die im Zusammenhang mit menschlicher Aktivität entstehen. Daher sprechen mittlerweile immer mehr Experten von der Klima­bilanz. So sind alle Gase mit eingeschlossen, die sich auf das Klima auswirken können – auch nicht CO2-basierte.

Wir bei IKEA arbeiten mit Hochdruck daran, bis 2030 klimapositiv zu werden. Das bedeutet, dass wir mehr Treibhausgasemissionen reduzieren wollen, als unsere Wertschöpfungskette ausstößt – bei gleichzeitigem Wachstum unseres Unternehmens. Unsere Ver­­ant­wortung erstreckt sich dabei über die komplette Wert­schöpfungs­kette: von verwendeten Materialien, Herstellung und Transport unserer Produkte über unsere Stores, Kundenfahrten und Auslieferungen bis hin zum Gebrauch der Produkte bei den Kunden zu Hause und deren Lebensdauer.

 

Das Fleischbällchen – nur ohne Fleisch

Das legendäre Fleischbällchen neu zu erfinden, ist ein weiterer großer Schritt in eine nachhaltigere Zukunft für IKEA. Der neue PLANTBULLAR besteht aus Erbsenprotein, und seine Klimabilanz liegt bei nur vier Prozent im Vergleich zur fleischbasierten Variante.

Die Welt verändert sich rasant, und wir müssen alle dazu beitragen, eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. Uns ist bewusst, dass wir dringend handeln müssen. Deshalb arbeitet IKEA mit Nachdruck daran, bis 2030 klimapositiv zu werden.

Klimafreundliche Alternative
Dazu gehört zum einen, den Anteil pflanzlicher Lebensmittel zu erhöhen – wie mit dem neuen Erbsenproteinbällchen. „Als IKEA Food alle Rohstoffe analysierte, wurde offensichtlich, dass rotes Fleisch in unserem Portfolio die größte Klimaauswirkung besitzt”, sagt Sharla Halvorson, Health & Sustainability Manager IKEA Food.

Konkurrenz für unsere Ikone
Da unsere KÖTTBULLAR der größte Verkaufsschlager sind, war es nur konsequent, genau in diese Richtung weiterzudenken. Somit bekommen die heiß geliebten Bällchen seit ihrer Einführung im Jahre 1985 nun erstmalig ernst zu nehmende Konkurrenz.

„Wir erhoffen uns tatsächlich, künftig weniger KÖTTBULLAR zu verkaufen. Derzeit verkaufen wir eine Milliarde pro Jahr. Wenn man überlegt, dass wir auch nur einen Teil davon in eine pflanzliche Variante umwandeln könnten, würde das einen großen Unterschied für unsere Klimabilanz bedeuten“, erläutert Sharla.

Ein natürlicher Schritt
Sie sieht in pflanzlichen Lebensmitteln eine erfolgreiche Zukunft für IKEA. „Ich hoffe, dass wir immer mehr pflanzliche Optionen auf unsere Speisekarte setzen. Wenn man all ihre Vorteile betrachtet, ist das eine ganz natürliche Entwicklung.“

 

KÖTTBULLAR neu gedacht

Das pflanzliche Bällchen beweist, dass eine Zukunft mit weniger Fleisch genauso lecker sein kann. Es besteht aus Erbsenprotein, Hafer, Kartoffeln, Zwiebeln und Äpfeln. Der leckere Geschmack und die Konsistenz der fleischhaltigen Variante bleiben – aber ganz ohne tierische Inhaltsstoffe. Stattdessen kommt der herzhafte Geschmack über Umami-Aromen, beispielsweise aus Pilzen, Tomaten und einem Pulver aus geröstetem Gemüse.

„Ob es sich um ein schwedisches Fleischbällchen ohne Fleisch handelt? Nun ja, nicht ganz, aber wir haben dieselben Arten an Zutaten zugefügt. Der PLANTBULLAR schmeckt intensiver als das Fleischbällchen, und das auf eine gute Art.”

Alexander Magnusson, Koch & Project Leader IKEA Food

 

Fleischliebhaber: Riskiert einen Biss!

Den richtigen Geschmack zu treffen, ist wichtig, aber das reicht noch nicht. Mit entscheidend ist auch der perfekte fleischartige Biss, kaum dass das Bällchen im Mund verschwunden ist.

Proteine auf pflanzlicher Basis – in diesem Fall: aus gelben Erbsen – machen es möglich. Wir haben verschiedene Inhaltsstoffe getestet und es schließlich geschafft, eine Variante für Fleischbällchenfans zu entwickeln, bei der wir keine Kompromisse in Sachen Geschmack und Konsistenz eingehen.

Vereinfacht gesagt wird das Erbsenprotein gewonnen, indem man gelbe Erbsen und Wasser vermischt und mit Hochdruck durch eine Düse presst. Das Proteingranulat wird mit Zwiebeln und Kartoffeln und dann mit Haferkleie, getrockneten Äpfeln und Rapsöl gemischt. Heraus kommt ein pflanzliches Bällchen, das dem Fleischbällchen zum Verwechseln ähnlich ist – selbst in seiner Textur.

 

Genau gleich – und komplett verschieden

Man könnte sagen, dass es beim PLANTBULLAR darum geht, Alt und Neu zu verbinden: Traditionelle schwedische Zutaten treffen auf moderne Methoden der Proteingewinnung. Da die Klimabilanz des Erbsenproteinbällchens gerade einmal vier Prozent von dem des Fleischbällchens beträgt, ist es eine großartige Alternative für alle, die ihren Fleischkonsum reduzieren möchten – ohne Abstriche beim Genuss!

„Derzeit verkaufen wir bei IKEA eine Milliarde KÖTTBULLAR pro Jahr. Wenn man überlegt, dass wir auch nur einen Teil davon in eine pflanzliche Variante umwandeln könnten, würde das einen großen Unterschied für unsere Klimabilanz bedeuten.”

Sharla Halvorson, Health & Sustainability Manager IKEA Food

 

Bereit für den Start?

Die neuen Erbsenproteinbällchen gesellen sich ab August 2020 in Deutschland zur größer werdenden HUVUDROLL Fleischbällchen­familie dazu. In unseren Restaurants werden sie zu einem günstigeren Preis als die Fleischbällchen angeboten – serviert mit Kartoffelpüree,Erbsen, Rahmsoße und Preiselbeeren, genau wie die klassische, fleischbasierte Variante.

Natürlich wird unser PLANTBULLAR auch im Schwedenshop erhältlich sein. So kann er jederzeit zu Hause zubereitet werden.

Alexander Magnusson hat einen Tipp für noch mehr Abwechslung:

„Wenn ich den PLANTBULLAR zu Hause zubereiten würde, würde ich mal etwas anderes ausprobieren: ein indisches Curry vielleicht oder etwas sehr Geschmacksintensives wie Kimchi dazu reichen.“

Alexander Magnusson, Chef & Project Leader IKEA Food

Interessantes gibt es auch hier:

Weitere Infos unter: IKEA.de/PLANTBULLAR